Wie funktioniert denn nun eigentlich so eine Wasserstofftankstelle und was gehört alles dazu?

betankung

Schritt für Schritt in vier Phasen
Grundsätzlich kann man eine Wasserstofftankstelle wie die H2argemuc in vier Phasen teilen. Diese durchläuft der Wasserstoff nacheinander, bevor er im Tank oder in der Brennstoffzelle landet:

Forschen heißt: Offen sein
Auf den ersten Blick könnte man angesichts der vielen Komponenten meinen, dass sich die Partnerunternehmen für keinen Weg so richtig entscheiden konnten und einfach mal die ganze Palette an Möglichkeiten durchtesten wollten. Nun ja, ganz verkehrt ist diese Sichtweise nicht: Denn Forschen hat viel mit Ausprobieren zu tun, offen sein für unterschiedliche Lösungen. So ein Umbruch in unserer Energieversorgung will ja auch gut vorbereitet sein, denn: Technologiesprünge können nur funktionieren, wenn Menschen die entsprechende Technik akzeptieren, Vertrauen entwickeln und bereit sind, diese in ihrem Alltag einzusetzen. Und so ein Forschungsprozess kann dauern: Wenn zum Beispiel BMW nun die ersten Wasserstoff-Luxuslimousinen einem ausgewählten Nutzerkreis zur Verfügung stellt, sind über 30 Jahre des Forschens ins Land gegangen - drei Jahrzehnte vom ersten Grübeln über den innovativen Energieträger bis zur so genannten Serienreife. Da braucht man einen sehr langen Atem...

zapfsaeule / gabelstapler

Wie Perlen an einer Schnur
Doch jetzt zurück zu unserer Tankstelle: Im Wasserstoffprojekt H2argemuc haben die beteiligten Technologieführer ihre innovativen Produkte zusammengetragen; sie hatten sich zum Projektstart 1997 das Ziel gesetzt, dass all ihre Komponenten im Zusammenspiel funktionieren und die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff unter Beweis stellen. In der vierten Projektphase 2006 war es dann soweit: Der Schritt vom Prototypenstadium zur Serienreife war geschafft und das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Einen Überblick über die Komponenten findest du hier.